Ostercampingausflug (Teil 1)

Cradle Wasserfall Major

Ein Vorgeschmack auf die nächsten Beiträge

Aufgrund des vielen Inhalts und der vielen Bilder, habe ich mich dazu entschlossen, mehrere Beitäge zu unserem Campingausflug über Ostern zu verfassen. Ihr dürft euch also auf gleich mehrere Beitäge in den nächsten Tagen freuen! ;)

 

Hintergrund

Mit den Osterferien vor der Tür machten wir uns am Mittwoch, den 17.April auf zu unserem ersten Campingtrip auf Tasmanien und dem ersten wirklichen Campingtrip meines Lebens. Aber zunächst erstmal zum Hintergrund unseres Ausflugs.

Schon länger hatten Larissa und ich überlegt, wie wir es ohne Auto und internationalen Führerschein schaffen könnten den Cradle-Mountain-Lake-St.Clair-Nationalpark zu besichtigen. Dieser befindet sich nämlich weit oben im mittleren Norden Tasmaniens und ist lediglich mit dem Auto zu erreichen. Nachdem wir einige kostspielige Optionen durchgegangen sind, sah Larissa circa eine Woche unserem Ausflug einen Facebook-Post eines amerikanischen Austauschstudenten namens Jeff, welcher nach Leuten suchte, die Lust hätten auf einen dreitägigen Ausflug zum Cradle Mountain und sich dafür an den Kosten beteiligen würden. Somit hat sich für uns die perfekte Option aus dem Nichts ergeben und nachdem Larissa ihn spontan anschrieb, hatten wir unsere Plätze auch schon sicher. Jeffs Plan sah vor, dass er sich um alles kümmern würde, mit Ausnahme von Zelten, Schlafsäcken, etc. Dazu gehörte auch das Auto zu mieten, Essen zu kaufen und letztendlich auch das Fahren des Mietwagens. Paar Tage später waren dann auch noch die letzten 2 Plätze unseres Ausflugs vergeben. Die beiden anderen Personen die noch mitkamen, waren eine andere amerikanische Austauschstudentin namens Rafen, welche wir bereits vom Sehen aus einem unserer Geschichtskurse kannten, und ihr 23-jähriger Bruder Konnoway, der gerade zu Besuch war.

Unser Zelt haben wir uns von Christiane und die Schlafsäcke von Alec ausleihen können. Unserem Campingtrip stand also nichts mehr im Weg.

 

Abfahrt!

Campingground ErsterTag

Unser Zelte und das Auto am ersten Campingground am nächsten Morgen

Nach unserer einzigen Vorlesung am Mittwoch vor der Abfahrt, gingen wir zurück ins Hostel, wo wir sicherstellten, dass wir alles haben, was wir benötigten und warteten dann auf Jeff der gegen 15:30Uhr am Hostel ankam und zuvor schon bereits Rafen und Konnoway abgeholt hatte. Da nicht alle Sachen in den Kofferraum des vergleichsweise kleinen Toyota Aurelis passten, mussten wir unsere Taschen mit auf die Rückbank nehmen. Als alles und jeder im Auto platzgenommen hatte, ging es auch schon los zu unserem ersten Campingplatz am Lake Gordon.

Während es in Hobart sonnig und angenehm warm gewesen ist, wurde es immer bewölkter, je näher wir unserem ersten Ziel kamen. Schließlich als es gerade Dunkel wurde, fing es zu regnen an. Kurz vor unserem Ziel sahen wir dann auch noch zwei recht große Feuer, bei denen ich mir im ersten Moment dachte, dass es sich um so etwas wie Osterfeuer halten müsse, da bei so einem Wetter sicherlich kein Buschbrand entstehen könnten. Doch wie ich am nächsten Morgen sehen konnte, stimmte diese Einschätzung nicht ganz.

Als wir auf die letzte Straße einbogen, eine ruppelige, steinige Landstraße die bergab führte, wurde der Regen immer stärker. Kurz vorm Campingplatz blieb unser Wagen dann auch noch kurz im Seitengraben stecken und machte dabei ein eher unschönes Geräusch. Nach einer kurzen Überprüfung der Reifen, stellten wir jedoch fest, das das Auto keinen Schaden genommen hatte. Auch konnten wir zum Glück ohne Probleme den Graben verlassen und nun noch etwas vorsichtiger das letzte Bisschen des Weges bestreiten.

Am Campingplatz angekommen, entschlossen wir uns wegen des nun strömenden Regens erstmal im Auto Abend zu essen. Eigentlich hatten wir vor HotDogs über einem Lagerfeuer zu machen. Da dies nun aber sprichwörtlich ins Wasser gefallen ist, aßen wir stattdessen Quesadillas mit Thunfisch, Salat und Spinat, was auch sehr gut schmeckte. Da das Wetter nach dem Essen keine Anstalten machte, besser zu werden, entschieden wir uns also bei Regen und im Dunkeln unsere Zelte aufzubauen. Glücklicherweise ging dies mit jedermanns Hilfe auch sehr schnell und im Nu waren unsere zwei Zelte aufgebaut. Sobald dies geschafft war, gingen wir auch schon in unsere Zelte, welche erstaunlich gut dichthielten, während es Jeff sich im Auto bequem machte.

Campingground Fluss ErsterTag

Der Fluss am ersten Campingground

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