Nach Ostern: der Freycinet Nationalpark

24.April 2019

Freycinet Nationalpark

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Eines der beliebtesten Fotomotive Tasmaniens: die Wineglass Bay

In der Woche die auf unseren Ostercampingausflug folgte, ergab sich für uns schon die nächste Gelegenheit zu einem Ausflug. Laura, von der Ich in anderen Beiträgen schonmal schrieb, bekam über die Osterferien (und etwas darüber hinaus) Besuch von ihrem Freund Robin aus Dortmund. Zusammen haben die zwei sich ein Auto gemietet und sind zwei Wochen lang durch Tasmanien gefahren. Auf einen ihrer Ausflüge, nämlich zum Freycinet Nationalpark, haben uns die beiden netter Weise eingeladen – das haben wir natürlich dankend angenommen. So ließen wir am Mittwoch ausnahmsweise mal eine Vorlesung ausfallen und fuhren wie immer früh morgens los zu unserem Tagesziel, welches sich an der Ostküste Tasmaniens befindet.

 

Das Visitor Centre hinter uns lassend gingen wir los und stolperten auch schon über ein Paddymelon, welches jedoch davon hoppelte als wir näherkamen. Der Weg bestand aus Steinen und ging ein ganzes Stück bergauf, bis wir zu einer Aussichtsplattform kamen. Von dort konnte man auf die sich darunter erstreckende Bucht schauen, welche auf Grund ihrer Form als Wineglass Bay bekannt ist.

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Weißer Sandstrand und türkises Wasser: die Wineglass Bay von nahem

Von der Aussichtsplattform aus hatten wir zwei Möglichkeiten, entweder den Mount Amos hoch, um eine noch bessere Sicht auf die Wineglass Bay zu bekommen oder hinunter zu dem Strand der Wineglass Bay gehen. Da wir ja bereits eine gute Aussicht auf die Bay erhalten haben und es ein vergleichsweise sehr warmer Tag war, entschieden wir uns für die zweite Option. Nachdem wir ein ganzes Stück bergab durch ein Waldgebiet mit vielen Eukalyptusbäumen gegangen sind, kamen wir auch endlich auf den mit Abstand schönsten Strand an, den ich je gesehen habe. Ein sehr breiter und langer Strand von feinstem weißem Sand erstreckte sich soweit das Auge reicht - dort wo er das Meer traf, stieß er auf tief türkises Wasser.

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Ein wenig Jekyll und Hyde: die andere Seite der Bucht

Hier verweilten wir ein wenig, bevor wir weiter gingen. Schwimmen gingen wir nicht, da wir weder Badesachen mitgenommen noch genug Zeit gehabt hätten. Stattdessen ging es zu dem Strand, der sich auf der anderen Seite dieser Stunden- oder eben Weinglas förmigen Bucht befand. Hier war der Sand nicht mehr so fein und weiß – stattdessen fanden sich hier jede Menge riesige weiße Muscheln und tote Krabben. Ich habe noch nie an einem Ort so viele große Muscheln und vor allem tote Krabben gesehen wie dort. Nachdem wir einmal bis zum Ende des Strandes gelaufen sind, machten wir auf ein Paar großen Brocken direkt am Meer unsere Mittagspause. Von dort ging es erst wieder bergauf durch Wald, bis wir unser Weg an ein paar Klippen vorbei führte, von wo aus man nochmal eine schöne Sicht auf das Meer hatte.

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Aussicht vom Lighthouse am Ende des Ausflugs

Als wir wieder beim Auto angekommen waren und losfuhren, entschieden wir, noch ein Lighthouse in der Nähe aufzusuchen, in der Hoffnung noch ein paar schöne Aussichten zum Sonnenuntergang zu ergattern. Dieser setzte gerade an, als wir dort ankamen und bescherte uns in der Tat noch in paar sehr schöne Aussichten, mit denen es dann abschließend wieder zurück nach Hobart ging.

Weitere Bilder:

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Ein großes Dankeschön and diese Beiden, dafür dass sie uns mitgenommen haben!

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