Holzbootfest und Royale Gärten

Wooden Boat Festival

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Ein altes Holzboot

Am Montag, dem 11.Februar begann unser dritter Tag in Hobart. Als aller erstes steuerten wir die Rezeption des Hostels an, wo wir uns ein Zweibettzimmer für den nächsten Monat reservierten. Da wir allerdings erst am frühen Nachmittag einziehen konnten, entschieden wir uns spontan dazu zum nahe gelegenen Hafen zu laufen, wo der letzte Tag eines Holzbootfestes ('Wooden Boat Festival') stattfand. Es waren dementsprechend recht viele Menschen in der Stadt und noch mehr am Hafen. Dort am Hafen gingen wir die Stege entlang und schauten uns die unterschiedlichsten Holzboote an, von denen fast alle viele kleine Fähnchen gehisst hatten. Zusätzlich zu den vielen kleinen Holzboten, lag im Hafen etwas weiter entfernt auch noch ein großes Kreuzfahrtschiff. An einer Stelle waren darüber hinaus außerdem noch unterschiedliche Motoren und eine kleine, alte Dampflock ausgestellt. In einem kleinen Park gegenüber des Hafens fand des Weiteren ein kleines Fest für Kinder statt, bei dem es eine kleine Turneinlage einer Künstlergruppe, wie auch eine Hüpfburg und einen Stand gabe, wo die Kinder ihr eigenes Mini-Holzbot bauen konnten.

Ein ganzer Tag in Bali

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Gegen Abend kommen wir in Denpasar an. Da ich im Flugzeug nicht schlafen konnte, bin ich immer noch sehr müde. Genau wie in Singapur ist es auch auf Bali zu jeder Tageszeit sehr schwül. Da unser Hotel ganz in der Nähe des Flughafens liegt und uns Google Maps sagt, dass wir in nur 9 Minuten dort hin laufen können, machen wir uns, nun wieder mit beiden schweren Taschen bepackt, auf den Weg durch den Flughafen. Am Ausgang lauern mehrere dutzend sehr aufdringliche Taxifahrer, welche uns stark überteuerte Fahrten anbieten. Einer von ihnen verflogt uns für fast eine Minute, bevor wir es schaffen ihn abzuwimmeln. Als wir auf die Stelle zusteuern, wo man den Flughafen laut Google Maps verlassen kann, merken wir, dass es sich dabei lediglich um eine Ausfahrt für Autos handelt. Auf der Suche nach einem Ausgang für Fußgänger, gehen wir nochmal an in die entgegengesetzte Richtung an den Taxifahrern vorbei. Doch frustriert müssen wir feststellen, dass es keinen Ausgang für Fußgänger zu geben scheint. Wir gehen also wieder in das Flughafen Gebäude und entscheiden uns dazu nun doch ein Taxi zu nehmen. Dazu lassen wir 30EUR in ca. 462.000 Rupien umtauschen und machen uns wieder auf den Weg zu den wartenden Taxifahrern. Sobald sie uns sehen, spricht uns auch schon der erste an und bietet uns an für umgerechnet mehr als 10EUR zu unserem Hotel zufahren. Als ich seine kaum verbesserten Angebote alle ablehne, deutet er uns höhnisch an weiterzugehen. Ganz am Ende hinter allen anderen Taxifahrern, winkt uns ein weiterer Fahrer zu sich herüber. Nach kurzen Verhandlungen stimmt er zu uns für 50.000 Rupien (ca. 3.25EUR) zu fahren.

Unser Hotel liegt in einer engen Gasse. Der Rezeptionist ist freundlich und das Einchecken macht keinerlei Probleme. Unser Zimmer ist schlicht und vorallem das Bad wirkt etwas heruntergekommen. Da wir aber unglaublich müde sind und wir sowieso nur eine Nacht hier verbringen werden, macht uns das nichts aus. Wenigstens hat das Zimmer eine funktionierende Klimaanlage und schnelles W-Lan. An dem Abend machen wir uns nur noch fertig fürs Bett und bestellen uns spontan für den nächsten Tag einen persöhnlichen Fahrer für ca. 36EUR. Da die Stadt Denpasar, wie wir nun wissen, nicht gerade für Fußgänger gemacht ist, wir keine Ahnung von den Attraktionen hier haben und es darüber hinaus regnen soll am nächsten Tag, schien dies eine gute Idee zu sein. Und das war sie.

Um genau zu sein war die Idee einen persönlichen Fahrer zu bestellen, die beste Idee die wir bis hier hin hatten! Um Punkt 10Uhr morgens wartet der Fahrer des BaliCab Unternehmens auf uns und hilft uns unsere Taschen im Kofferraum zu verstauen. Da wir wie bereits geschrieben, keine Ahnung hatten, was wir in Denpasar machen könnten, bitten wir ganz einfach den Fahrer uns Vorschläge zu machen. Der erste Vorschlag den er uns macht, ist der Besuch eines Tempels, welcher sich zu unserer freudigen Überraschung als ein Tempel mit Affen herausstellte! Bevor wir jedoch zu dem Tempel fuhren, fuhr uns der Fahrer zu einem McDonalds, wo wir etwas frühstücken konnten. Ich holte mir dort drei schlichte Pancakes mit Ahornsyrup und dazu einen Erdbeereistee. Gestärkt durch etwas Essen im Magen, ging es also weiter zum Tempel.

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In diesem Blog berichte ich von meinem Auslandssemester in Tasmanien.